Von Orten die wir nicht sehen. 
Die neuen Fotografien des Lightmark Foto Project sind durch ihre Balance zwischen Bewegung und Ruhe, Farbe und Dunkelheit, Natur und Technik beeindruckend.
Gründer dieses Projekts sind die Künstlerin Cenci Goepel und der Animationsdesigner Jens Warnecke.
Aus dem Ausgangsmaterial Natur, einer einfachen Taschenlampe und einer ungewöhnlichen Uhrzeit, wird der Blick auf die Natur verændert.
Bewegung, Tempo sowie Choreografie des Lichtverlaufs sind für das Lightmark Foto Project das Werkzeug, mit dem sie auf die Natur reagieren.
Es entstehen vergängliche Skulpturen.
Cenci Goepel und Jens Warnecke operieren sowohl vor, als auch hinter der Kamera.
Die lange Belichtungszeit lassen die Protagonisten verschwinden oder nur transparent auftreten.
Sie disponieren mit ihrer Taschenlampe, den Teil der Landschaft den sie zeigen oder welches Detail sie verschwinden lassen wollen.
Die Skulpturen sind keine Fremdkörper ihrer Umwelt, sondern verschmelzen ganz natürlich. Diese Fusion ist charakteristisch für diese Arbeiten.
Wie eine Art innere Kontur des Realen wiederholt sich hier die Sicht auf die vertraute Landschaft.
Die Fotos erinnern an die fest verankerten Bilder in unserem visuellen Gedächniss von Sience Fiction, Zukunftsbilder und Zeitreisen.
Zwischen klassischer Landschaftsfotografie und Futurologie angesiedelt, greifen die Bilder uralte Bedeutungsfelder auf.
Sie sind vor allem –
ein neues überraschend offenes Paradigma für die immer wiederkehrende obsessiven Beziehung von Natur und Mensch in der Kunst.